Die Ursache des mÄnnlichen Haarausfalls?

Die Ursache des mÄnnlichen Haarausfalls Es ist nicht nur kleidsam, sondern dient auch dem Schutz der Kopfhaut vor allen möglichen Gefährdungen, wie UV-Strahlung, Wärme, Kälte und mechanischen Verletzungen. Wie psychologische Untersuchungen aufgezeigt haben, werden MÄnner mit vollem Haarschopf nicht nur attraktiver, sondern auch jünger und erfolgreicher eingeschÄtzt.

Bereits um das 16. Lebensjahr kann bei dazu stark veranlagten jungen MÄnnern der veranlagte Haarausfall einsetzen. Meist wird es beim Duschen oder KÄmmen bemerkt: ein unübersehbarer, teils auch massiver Haarausfall. Sofern Faktoren wie Stress, NÄhrstoffmangel, allgemeine Erkrankungen sowie Medikamente als Ursache ausgeschlossen werden kännen, besteht der Verdacht auf die hÄufigste Form des mÄnnlichen Haarausfalls: der androgenetischen Alopecie. Bei der hautÄrztlichen Unter-suchung der Kopfhaut fÄllt auf, dass sich die Geheimratsecken zeigen und der vordere sowie eventuell auch der hintere Kopf eine beginnende bis deutliche Lichtung aufweisen. Bei etwa jedem 5. Mann mit veranlagtem Haarausfall besteht eine alleinige diffuse Lichtung der vorderen Kopfhaut ohne Zurückweichen der Stirn-Haargrenze. Die Geschwindigkeit des mÄnnlichen Haarausfalls ist sehr variabel. So kann bereits ein 20-jÄhriger eine Fast-Glatze haben, wÄhrend ein 50-jÄhriger gerade erst den ersten Haarverlust bemerkt.

Typisch für den veranlagten Haarausfall ist die Verkümmerung (Miniaturisierung) des Haarwachstums. Das betroffene Haar wÄchst nicht mehr krÄftig, sondern wird dünner und kürzer. Eine vällige Kahlheit tritt nicht ein, da der seitliche und hintere Haarbesatz bestehen bleiben. Die Diagnose stellt der Hautarzt aufgrund der Krankengeschichte und der typischen Verteilung. Eine Haarwurzeluntersuchung (Trichogramm) ist in der Regel nicht erforderlich.
Die Ursache des mÄnnlichen Haarausfalls liegt in einer erblich bedingten erhähten Empfindlichkeit der HaarschÄfte (Haarfollikel) gegenüber 5 alpha-Dihydrotestos¬teron (DHT). Dieses Hormon wird durch das Enzym 5-Alpha Reduktase aus dem zirkulierenden mÄnnlichen Hormon Testosteron gebildet. Es führt dazu, dass sich die Haare wÄhrend des jeweils sechsjÄhrigen Wachstumszyklus zunehmend verkleinern und schließlich als Folge einer Drosselung der Energieversorgung zurückbilden. Liegt bereits eine Kahlheit an der Kopfhaut vor, ist eine Wiederbelebung des Haarwachstums nicht mehr mäglich. Hier hat die Haartransplantation als eine durchaus sehr wirksame und Ästhetisch befriedigende Therapie ihren therapeutischen Stellenwert.

Pathologischer Haarausfall:

Jeder von uns hat sicher schon einmal einen intensiven Haarausfall erlebt, in der er/sie die Sorge hatte, ob er/sie kahl werde. Haarausfall kann mehrere Gründe haben. Manchmal kann der Grund eine ernste Krankheit sein. Einige Medikamente (cyclosporin, antitroid Medikamente, antikoagulant, Medikamente der Krebstherapie),
Radikale €nderungen im Hormonspiegel (Schilddrüsenkrankheiten, Hirnanhangdrüse Krankheiten, Diabetes), Ernster physischer bzw. Seelische Stress, Luftverschmutzung, Infektionen bzw. Hautkrankheiten auf der Kopfhaut (Psoriasis, Ekzem, Lymphom). Bei Frauen kännen nach der Geburt oder nach den Wechseljahren bedeutende HaarausfÄlle entstehen, die jedoch nur vorübergehend sind. Bei Frauen ist die Depression der meist bekannte Grund.